Was bedeutet das für Arbeitgeber?
Die Erwartung ist, dass diese Regelung 2027 in den Niederlanden in Kraft tritt, aber die europäische Richtlinie gilt bereits ab dem 7. Juni 2026. Die wichtigste Änderung besteht darin, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, einen Lohn oder ein Gehaltsbereich anzugeben. Dies muss bereits in der Stellenanzeige stehen oder spätestens vor dem ersten Vorstellungsgespräch bekannt gegeben werden.
Fragen nach Gehaltsverlauf? Nicht mehr erlaubt!
Eine weitere wichtige Änderung ist, dass Bewerber nicht mehr nach ihrem früheren Gehalt befragt werden dürfen. Dies soll beispielsweise die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau verhindern. Dadurch verschiebt sich der Wert vollständig auf die Position und nicht auf das Vergangene des Kandidaten.
Die Auswirkungen der Lohntransparenz auf Stellenangebote, Jobboards und Social Media
Die Pflicht zur Weitergabe von Gehaltsinformationen hat nicht nur rechtliche Auswirkungen, sondern verändert auch die Art und Weise, wie und wo Sie Ihre Stellenanzeigen präsentieren. Dies soll zu einer fairereren und konsistenteren Stellenanzeigenkommunikation führen. Kurz gesagt:
– Gehalt muss in Stellenanzeigen und über alle Kanäle sichtbar sein
– Vage Texte verschwinden: ‘Marktkonformes Gehalt’ reicht nicht mehr aus
– Kandidaten können leichter miteinander verglichen werden
– Social Posts müssen klarer und weniger teasernartig sein
– Alle Kommunikationskanäle müssen miteinander zusammenarbeiten: Website, Jobboards und soziale Medien
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