Es ist wohl niemandem entgangen: Die Spannungen auf dem Arbeitsmarkt sind hoch. Wir bei Qstylez spüren das ebenfalls. Fast wöchentlich beraten wir einen oder mehrere unserer Kunden darüber, wie sie die richtigen Online- und Offline-Instrumente einsetzen können, um sicherzustellen, dass ihre Stellenangebote wahrgenommen werden. Noch nie haben wir so viele Anfragen zu der (neuen) Gestaltung von Stelleninseraten erhalten.
Wir helfen natürlich gerne. Deshalb erhalten Sie von uns 4 Tipps, mit denen Sie Ihre Stellenanzeige ganz einfach verbessern können.
1. Keine kreativen Positionen
In der Arbeitswelt kommen einige kreative Jobbezeichnungen vor, von Sales Champion bis hin zu Social Samoerai. Es war früher eine gute Möglichkeit, sich von allen Stellenanzeigen in der (lokalen) Zeitung zu unterscheiden, aber heute werden Stellen hauptsächlich online gesucht. Wenn Sie also auch online gefunden werden möchten, sollten Sie sich besser an die ‘normale’ Jobbezeichnung halten. Schließlich ersetzen Sie den Sales Champion durch einen Sales Mitarbeiter und den Social Samoerai durch einen Social Media Marketer.
2. Beschreiben Sie die Unternehmenskultur
Handelt sich in Ihrem Unternehmen alle ungezwungen miteinander um? Oder arbeiten Sie in einer hierarchischen Organisation? Das macht einen großen Unterschied. Die zukünftigen Mitarbeiter müssen in Ihrer Organisation passen. Verpflichten Sie also in Ihrer Stellenanzeige die Unternehmenskultur. So können potenzielle Bewerber nicht nur feststellen, ob die Stelle zu ihnen passt, sondern auch, ob sie sich in Ihrer Organisation wohlfühlen würden. Gute Unternehmensfotos und –videos können hier ebenfalls helfen.
3. Sei über Gehalt und sonstige Arbeitsbedingungen deutlich.
Es gibt mehr offene Stellen als Arbeitsuchende. Arbeitssuchende haben daher die Möglichkeit, ihre Wahl zu treffen. Geben Sie daher klar dar, was Sie zu bieten haben. Nicht vageerklärte Begriffe wie marktkonform oder hohes Gehalt, sondern einfach sagen Sie, wie viel Euro sie monatlich ungefähr auf ihrem Bankkonto erwarten können. Benennen Sie auch die sekundären Arbeitsbedingungen. Das geht nicht nur um Urlaubsmonate, Urlaubsgeld, Laptop oder Handy, sondern auch um Weiterbildungsangebote, Firmenfeiern und –ausflügen sowie Sport- und Erholungsangeboten.